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Trockene Augen durch Corona?

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Augen werden bisher kontrovers diskutiert. Sicher ist jedoch, dass Corona indirekt zu trockeneren Augen führt. Denn: Die längere Zeitdauer vor digitalen Geräten führt zu einer viel geringeren Anzahl an Lidschlägen. Menschen, die auf ein digitales Display blicken, blinzeln bis zu 75 Prozent weniger. Regelmäßige Lidschläge sind für einen stabilen Tränenfilm, der die Augen schützt und feucht hält aber sehr wichtig. Denn nur so wird das Öl der Maibomdrüsen in den Augenlidern in den Tränenfilm abgegeben. Fehlt dieses oder ist davon nicht ausreichend vorhanden, verdunsten die Tränen zu schnell. So fühlt sich das Auge dann oft feucht an, es entsteht aber trotzdem ein unangenehmes Sandkorngefühl. Dieses Defizit ist die häufigste Ursache für trockene Augen.

 

Was können wir dagegen tun? Zunächst bewusst blinzeln und am besten die 20-20-20-Regel beachten: alle 20 Minuten, 20 Meter weit in die Ferne sehen und 20 kräftige Lidschläge ausführen. Außerdem helfen Wärmemasken oder warme Umschläge auf den Augen und eine anschließende Massage der Lider. Wir können die Stabilität des Tränenfilms auch mit speziellen Tests untersuchen. Mit Infrarotlicht lassen sich die Maibomdrüsen darstellen und eventuelle Defizite feststellen. Behandelt werden diese mit regelmäßigem Reinigen der Lider, Lidhygiene mit einer speziellen Lösung, einem liposomalen Spray oder manchmal auch mit Hyaluron-Augentropfen. Diese Untersuchungen und Hilfsmittel erhalten Sie natürlich von den SEHleuten bei SICHTBETONT.

Kindliche Weitsichtigkeit

Die Folgen einer unterschätzten und nicht ausgeglichenen Weitsichtigkeit bei Kindern können von Leseproblemen über eine geringe Konzentration und Kopfschmerzen bis hin zu Störungen der motorischen Entwicklung reichen. Deshalb stellen sich besonders Eltern viele Fragen: Wieviel Weitsichtigkeit ist bei meinem Kind normal? Ab wann sollte diese korrigiert werden? Und was sollte zur Einschätzung der visuellen Entwicklung meines Kindes untersucht werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Stefan Lahme in einer 5-teiligen Serie in der renommiertesten Fachpublikation der Augenoptik und Optometrie in Deutschland – der D.O.Z.

Babys werden mit einer großen Streuung von teilweise hohen Sehfehlern geboren. Diese reduziert sich nach der Geburt und pendelt sich bei einer mittleren Weitsichtigkeit von 2 bis bis 2,5 Dioptrien ein. Mit dem Körperwachstum der Kinder reduziert sich diese bis zum sechsten Lebensjahr weiter auf etwa 0,5. Stoppt dieser Prozess dann nicht, entsteht wiederum eine Kurzsichtigkeit.

Bei vielen Kindern werden zwar höhere Werte der Weitsichtigkeit festgestellt, doch das ist für ihre Sehschärfe oftmals unbedeutend. Wieso? Sie können diesen Fehler ausgleichen, ohne dass die Sehschärfe reduziert ist. Die Meinung darüber, ab wann eine Unterstützung durch eine Brille oder Kontaktlinse notwendig ist, geht unter Optometristen, Augenärzten und Augenoptikern weit auseinander. Das liegt daran, dass nicht nur die Höhe der Weitsichtigkeit von Bedeutung ist, sondern weitere Faktoren berücksichtigt werden müssen. Um ein umfassendes Bild der visuellen Wahrnehmung zu bekommen sind auch die Augenkoordination, das räumliche Sehen und das Zielen sowie Scharfstellen der Augen auf Texte relevant.

Sie haben den Verdacht, dass Ihr Kind weitsichtig ist? In unseren SICHTBETONTen Filialen beraten wir Sie gerne.

Die Tätigkeitsschwerpunkte von Stefan Lahme liegen auf der Kinderoptometrie, dem Binokularsehen und Kontaktlinsen. Zu diesem Thema hat er das Buch „Tests und Management in der Kinderoptometrie“ veröffentlicht, das als Standardwerk der Kinderoptometrie gilt.

Wir sind für Sie da! Auch BURG JUWELIER

Liebe Kunden, Schmuckfreunde und Einzelhandelskollegen,

im Einklang mit dem bayrischen Infektionsschutzgesetz öffnen wir ab sofort auch wieder unsere Uhren- und Schmuck-Abteilung. Als Augenoptiker, Optometristen und Akustiker dürfen wir in der Pandemie auch im Lockdown für Sie da sein. Da es das Gesetz ausdrücklich erlaubt, stehen wir jetzt als Mischbetrieb auch in der Schmuckabteilung für Sie zur Verfügung.

Warum erst jetzt? Wir tun dies aus Solidarität mit all den Kollegen, denen dies nicht möglich ist. Wir wollen auf die absurde Situation hinweisen, dass Drogeriemärkte Spielzeug, Haushaltswaren, Kosmetik und Bücher verkaufen dürfen, Lebensmittelhändler Kleidung und vieles mehr, während die meist inhabergeführten Fachgeschäfte dem bunten Treiben machtlos zuschauen müssen.

Da der Schwerpunkt unserer Tätigkeit (mehr als 50 %) im erlaubten Bereich Optik & Akustik liegt, können und dürfen wir auch die übrigen Sortimente verkaufen, um die betrieblichen Abläufe nicht zu belasten.

Wir gehen angesichts der gähnenden Leere in der Neuburger Innenstadt nicht davon aus, mit dieser Öffnung Gewinn zu erzielen, eher Gegenteil. Es ist uns aber wichtig, Gesicht zu zeigen.

Stefan Lahme hat sich in seinem Berufsleben immer wieder für die Belange seiner Branche eingesetzt, er gilt in der Augenoptik Deutschlands beispielsweise als einer der wichtigsten Wegbereiter für die Etablierung der Optometrie als eigenständigem Berufszweig. Und auch wenn Familie Lahme sich mit ihrem Protest hier gegen einzelne Aspekte der Corona-Schutzverordnung wendet, unterstützt sie ausdrücklich die Abstands- und Hygiene-Regeln im Zusammenhang mit der Pandemie. Schon im ersten Lockdown wandten sich sich mit einem Appell für den Zusammenhalt an ihre Kunden: „Gemeinsam meistern wir das! Wir sind seit 1767 ein Familienunternehmen und stehen für Kontinuität, Kollegialität und Kompetenz. Dafür stehen wir – bis zum letzten Hemd. Das kaufen wir dann aber bei den Kollegen vom örtlichen Textileinzelhandel!“

05.02.2021

Neu bei uns: Das RAL Gütezeichen für optometrische Leistungen

Mit dem RAL-Gütezeichen Optometrische Leistungen garantieren qualitätsbewusste Augenoptikbetriebe, dass sie bei der optometrischen Untersuchung besondere Güte- und Prüfbestimmungen einhalten und dass sie deren Einhaltung regelmäßig überprüfen lassen.

Dieses Qualitätssiegel erfüllt die in einem Anerkennungsverfahren durch das RAL-Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung festgelegten Anforderungen an Dienstleistungen, welche von Optometristinnen und Optometristen in einem RAL-Augenoptikbetrieb erbracht werden. Es wird von der Gütegemeinschaft Optometrische Leistungen vergeben, welche auch die Entwicklung und Sicherung der Güte- und Prüfbestimmungen verantwortet.

Stefan Lahme ist einer der Initiatoren der Gütegemeinschaft und SICHTBETONT City wurde als erster Betrieb vom RAL Institut zertifiziert. Ebenfalls neu ist das Deutsche Optometristen Register. Hier werden Optometristen mit akademischer Ausbildung aufgenommen. Sie unterwerfen sich strengen Arbeitsrichtlinien und unterliegen einer Fortbildungspflicht die es bisher in der Augenoptik nicht gibt. Unsere SEHleute Stefan Lahme, Christian Mayerhofer und Verena Paul-Roth sind im Optometristen Register eingetragen.

Mehr über die Gütegemeinschaft lesen Sie unter ral-guetegemeinschaft-optometrische-leistungen.de

Contactlinsentragen ist sicher!

Aufgrund der aktuellen Situation um die Verbreitung der COVID-19 Pandemie setzen sich amerikanischen Medien mit dem Gebrauch von Contactlinsen auseinander. Dabei spielt die Frage eine Rolle, ob bei der Handhabung von Contactlinsen das Berühren des Gesichtes ein mögliches Risiko für die Übertragung des Virus bei schon infizierten Personen darstellt.

Wir sagen klar: Auch wenn die Gefahr abstrakt erscheint, so ist diese vorhanden, allerdings nur, sofern man sich nach dem Aufsetzen der Contactlinsen nicht nochmals gründlich die Hände wäscht. Neben der allgemeine Hygiene aufgrund der COVID-19 Situation ist natürlich beim Tragen von Contactlinsen eine gründliche Handhygiene auch ohne Virus ein unverzichtbarer Bestandteil der Routine. Um ganz sicher zu gehen, sollte daher a) vor der Handhabung von Contactlinsen und zusätzlich auch b) danach eine gründliche Handhygiene praktiziert werden. Dies dient dem Schutz Ihrer Mitmenschen!

Contactlinsen stellen für viele Menschen einen wichtigen Teil ihrer Lebens- und Arbeitsfähigkeit dar. Oft sind Contactlinsen die einzige optische Korrektion und die Brille keine Alternative. Deshalb sind alle Hygieneregeln des normalen Contactlinsentragens und eine zusätzliche Handhygiene nach dem Aufsetzen der Contactlinsen weiter wichtig. Dann ist das Nutzen der Vorteile von Contactlinsen nach wie vor sicher – für Träger und Kontaktpersonen.

Weiter wird in einigen Medien diskutiert, dass sich das Corona Virus in den Tränen nachweisen lässt. Dazu weisen die American Academy of Optometry und die American Academy of Ophthalmology darauf hin, das zwischen dem 3. und 20. Tag nach einer Infektion bei 17 Patienten keine Corona Viren in den Tränen nachgewiesen werden konnten.

Eine ähnliche Diskussion hatten wir auch vor vielen Jahren mit dem Aufkommen von HIV Infektionen. Inzwischen gilt der Übertragungsweg via Tränen bei Einhaltung der Hygienerichtlinien durch alle, die mit den Augen in Kontakt kommen, als extrem unwahrscheinlich (gleichwohl verbietet sich natürlich weiterhin das Nutzen einer Contactlinse durch mehrere Personen!).

Wichtig in der jetzigen Situation ist, dass alle versuchen müssen, das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. In Bezug auf die Augen ist dies am größten für alle, die mit Patientenaugen arbeiten. Also Augenoptiker, Optometristen und Augenärzte und deren Mitarbeiter. Deshalb raten wir, Contactlinsen Anpassungen und Kontrollen im Moment auf Notfälle zu beschränken. Wir bitten alle dafür um Verständnis.

Bis solche Untersuchungen wieder möglich sind, bitten wir alle Nutzer von Contactlinsen um die strikte Einhaltung der persönlichen Hygiene, strikte Einhaltung der Pflegevorschriften, die sie von ihrem Anpasser bekommen haben und darum, ausschließlich die festgelegten Hygieneprodukte zu nutzen. Dazu Austauschrhythmen und maximale Trage- und Nutzungszeiträume der Contactlinsen zu befolgen. Dann genießen Sie den gewohnten Sehkomfort mit Contactlinsen weiter und sind sicher.

Hier zu dem Thema auch eine Pressemitteilung der VDCO (Vereinigung Deutscher Contactlinsenspezialisten und Optometristen), der wir seit vielen Jahren angehören.

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